Artikel aus dem Januar 2010

Jan25

Alle(s) für den einen Moment

Von Maximilian Lüderwaldt und Maurizio Capaldi (beide 16 Jahre )

Die Band Out Of Tune spielt auf dem Frankfurter Museumsuferfest. Es ist ein großer Tag für die vier Jugendlichen. Endlich mal ein Auftritt vor einem größeren Publikum. Zahlreiche Freunde und Bekannte sind gekommen. Die Bandmitglieder streifen diese nur mit einem Blick. Sie haben jetzt keine Zeit, sich zu fragen, wer ihren musikalischen Künsten lauscht. Dafür ist die Aufregung zu groß. Weiterlesen »

Thema: Junge Kultur | Veröffentlicht am 25. Januar 2010 um 07:00 | KommentierenTrackback
Jan25

Coffee to stress

Von Hannah Rammé, 19 Jahre

Oh, wie klingt das schön: Man sitzt gemütlich in seinem Lielblingscafé auf weichen Pol-stersesseln, liest Zeitung oder verbringt etwas Zeit mit einem Freund. Man verspürt wohlig-warme Gefühle, während man in Ruhe ein Tässchen Kaffee mit schneeweiß-wolkigem Schaumkrönchen darauf genießt. Die Zeit scheint unwichtig, das Herz ist verzückt. Diese Art des Kaffeetrinkens ist ein wunderbarer Stresskiller und Balsam für die Seele. Weiterlesen »

Thema: Ausgeteilt | Veröffentlicht am 25. Januar 2010 um 07:00 | KommentierenTrackback

Jan18

Unvereinigt

Von Anika Pfützner, 21 Jahre

Am Tag des Mauerfalls war ich ein Jahr, sieben Monate und sieben Tage alt. Der Mauerfall liegt nun schon mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Was für eine lange Zeit. Nur wenige Reste der Berliner Mauer zeugen noch von der Teilung zwischen Ost- und Westdeutschland. Wir zahlen mit dem Euro, können überall in Europa reisen und leben die Demokratie auch in den neuen Bundesländern. Nach dem Mauerfall ist aus dem geteilten Deutschland wieder ein Deutschland geworden, aber fühlen wir uns auch vereinigt?

Ich noch nicht. Noch heute ist es so, dass ich ungläubig beäugt und mit geschmacklosen Kommentaren begrüßt werde. „Ach so, du kommst aus dem Osten. Da war ich noch nie. Ist ja interessant, bei euch gibt es schon fließend Wasser.“ Diese Kommentare sind nicht mehr lustig. Vor allem, weil ich mich an die DDR nicht erinnern kann und nur aus Erzählungen meiner Familie kenne. So erinnere ich höflich daran, dass wir jetzt in einem vereinigten Deutschland leben und ich sogar meine Ausbildung in Hessen absolviere. Ohne Sondergenehmigung von der Führung. Deshalb wünsche ich mir, dass wir alle als Vorbild in Sachen Wiedervereinigung voran gehen und versuche, das Denken nicht auf Ost/West zu beschränken. Wenn alle selbstbewusst von „Wir“ sprechen, dann sind wir wirklich wiedervereinigt.

Dann können irgendwann auch unsere Kinder und Enkel das Gefühl vom vereinigten Deutschland spüren. Dann werden wir in zwanzig Jahren ohne Vorurteile Seite an Seite leben und den wahrgewordenen Traum vom wiedervereinigten Deutschland leben.

Thema: Ausgeteilt | Veröffentlicht am 18. Januar 2010 um 07:00 | KommentierenTrackback
Jan11

Alt und gut

Von Hannah Rammé, 19 Jahre

Es soll ja Leute geben, die mit gebrauchten Dingen nicht viel anfangen können. Sie wollen lieber exklusive Sachen von angesagten Designern, je teurer, desto besser. Dabei ist es doch etwas sehr Schönes, beispielsweise über einen Flohmarkt zu schlendern, seinen Blick schweifen zu lassen und zwischen all den bunt zusammengewürfelten, sehr unterschiedlichen, gebrauchten und oft auch trashigen Sachen, plötzlich etwas sehr Spezielles zu entdecken. Weiterlesen »

Thema: Ausgeteilt | Veröffentlicht am 11. Januar 2010 um 07:00 | KommentierenTrackback

Jan4

Abgestempelt

Von Dominik Käßler, 17 Jahre

Sag’ mir deinen Namen, und ich sage dir, wer du bist: Stimmt es wirklich, dass ein Justin weniger kann als ein Maximilian? Ist es wahr, dass eine Mandy weniger Grips hat, als eine Sophie? Fragt man so manchen Grundschullehrer, dann schon. Ein großer Teil der Pädagogen nämlich verbindet mit den Vornamen so manches Vorurteil. So gelten Chantals und Jaquelines, Kevins und Mikes eher als leistungsschwach und verhaltensauffällig. Weiterlesen »

Thema: Ausgeteilt | Veröffentlicht am 04. Januar 2010 um 07:00 | KommentierenTrackback


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FRiSCH ist ein Projekt der Frankfurter Rundschau.
Rund 650 Schulklassen bundesweit lesen die FR ein Schuljahr lang im Unterricht und schreiben eigene Artikel. Die Jugendredaktion, Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Main-Gebiet, berichtet auf der montags erscheinenden Seite "FR in der Schule" über Themen, die junge Leute interessieren. Was ist eure Meinung? Darüber diskutieren wir hier im FRiSCH-Blog.