Aug30
Von Hannah Rammé, 19 Jahre
Er, der männliche Durchschnittsabiturient im Alter von 19 Jahren, stopft sich, wo auch immer er sein mag, mit Quark voll. Daneben sitzt dann meist der ebenso sportive Kumpel mit einem Becher besonders gehaltvoller Buttermilch. Oder mit einer 1,5-Literflasche milchiger, undefinierbarer Flüssigkeit: Dann handelt es sich um ein Eiweißshake. Diese abstrusen Essgewohnheiten haben mit dem derzeitigen Bodybuildingwahn zu tun. Diese Art der Körperertüchtigung ist zur Sucht geworden. Weiterlesen »
Aug23
Von Denise Eisenbeiser, 17 Jahre
Die Jugend engagiert sich nicht in der Politik“ – dies wird Jugendlichen nicht selten vorgeworfen. Doch wie sollten sie auch anders, wenn es kaum noch Vorbilder gibt? Die Regierung hat ja in den vergangenen Monaten nicht gerade ihre politische Kompetenz bewiesen. Weiterlesen »
Aug16
Von Anika Pfützner, 22 Jahre
Die Attacken auf Facebook und Co. sind rasant gestiegen und die Internet-Kriminellen denken sich stetig neue Angriffsmöglichkeiten aus, um Daten auszuspionieren. Nach einer Studie des IT- und Datensicherheitsspezialisten Sophos gibt es vier Charaktertypen, die Opfer in sozialen Netzwerken werden und es den Angreifern besonders leicht machen. So gehören zum Typ 1 Personen mit Prestigesucht, die vor allem in Kontakt mit Promis und Firmenchefs stehen. Dieser Typus ist für Angreifer angeblich reizvoller als der nette Jugendliche von nebenan. Weiterlesen »
Aug9
Von Leonie Ruhland, 19 Jahre
Was 1989 als Tanzdemonstration mit 150 Ravern begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zur größten Tanzveranstaltung der Welt. Menschen unterschiedlichster Herkunft trafen Jahr für Jahr aufeinander – sie wollten einfach nur ein bisschen Spaß haben und auf die neusten Beats tanzen. Weiterlesen »
Aug2
Von Maxie Römhild, 17 Jahre
Applaus, Fanchöre, eine Gemeinschaft – all das assoziieren Menschen mit der Fußball-WM. Warum? Es ist doch so: Diese Elf auf dem Feld spielt nicht für mich. Oder für das Land, aus dem ich komme. Deutschland hat eine negative Vergangenheit, was Nationalismus und Patriotismus angeht. Ich denke, Fußball ist einfach eine Art, seinen Patriotismus auszuleben, und das ist gefährlich. Die Ausschreitungen bei Fußballspielen durch Hooligans machen es deutlich: Die Identifikation mit der eigenen Nationalität kann zu extremer Feindseligkeit der anderen Mannschaft gegenüber und im schlimmsten Fall sogar zu Gewalt führen. Manchen Hooligans ist der Ausgang des Spiels sogar vollkommen egal, Hauptsache eine Stunde danach fliegen die Fetzen.
In Zeiten der Globalisierung ist diese Art des sich zugehörig Fühlens einfach unmodern. Muss sich ein junger Deutsch-Türke entscheiden, ob er zur türkischen oder zur deutschen Nationalmannschaft hält? Wenn er für die Türkei jubelt, bezeichnet man ihn dann als nicht richtig integriert? Wir halten uns, im Vergleich zu früheren Zeiten, in Sachen Krieg enorm zurück, doch der Mensch an sich ist rachsüchtig und angriffslustig, also toben wir uns im Fußball gegen andere Länder, andere Menschen aus. Nach der vor- letzten Fußball-WM herrschte auf einmal ein großer Italienhass, besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Aussage einer älteren Frau, die sagte, sie würde nicht mehr zum Italiener um die Ecke gehen. Wollen wir wirklich einen derartig traurigen Fremdenhass zulassen, nur um sagen zu können, dass unser Team es den anderen mal wieder gezeigt hat?